Statt entweder oder sowohl als auch.
Daniel B. aus Aidlingen ist es endgültig leid. Nicht nur, dass in seinem Geldbeutel nach dem unvermeidlichen Besuch an der Tankstelle regelmäßig Ebbe ist. Nicht nur, dass er vom täglichen Stop and Go entnervt in Stuttgart ankommt. Nicht nur, dass der Stress dann immer noch kein Ende hat, weil jetzt noch die Suche nach einem Parkplatz losgeht. Nicht nur, dass abends oft genug ein Knöllchen an der Windschutzscheibe hängt. Nein, jetzt braucht sein Auto auch noch eine Plakette, um überhaupt in die Stadt zu dürfen.
Es reicht – und eine Alternative muss her. Den Gedanken an eine Fahrgemeinschaft verwirft Daniel B.: Das würde das Problem nur auf mehrere Schultern verteilen, statt es zu lösen. Auto verkaufen und nur noch Busse und Bahn? Kommt für ihn auf dem Land nicht in Frage.
Eine Option, die auf den ersten Blick wie nichts Halbes und nichts Ganzes erscheint, besteht aus zwei neudeutschen Worten: „Park+Ride“. Dass dahinter für manche Vielfahrer und Pendler, alles andere als ein fauler Kompromiss steht, zeigt sich oft, wenn man die eigene Fahrsituation als Pendler mal genauer durchdenkt und hinterfragt. Im Fall von Daniel B. beispielsweise sieht das so aus: Selbst wenn er das Auto behält, spart er sogar mit dieser Lösung monatlich Fahrtkosten. Doch nicht nur das: „Im P+R-Parkhaus sind immer genug Plätze frei und von der S-Bahn-Haltestelle muss ich im Endeffekt auch nicht weiter laufen als vom nächsten freien Parkplatz“, fasst Daniel die Vorteile zusammen, die für ihn darüber hinaus rausspringen – mal abgesehen von der Tatsache, dass sich das Abo für seine Tageszeitung seit er Park + Ride nutzt endlich lohnt.
Shoppen und Schlendern ohne Parkplatzsorgen.
Wollten Sie samstags schon mal in Stuttgart bummeln gehen? Oder am Sonntag mit den Kindern in die Wilhelma? Sind Sie schon einmal zu einem VfB-Spiel ins Stadion gefahren? Genauer gesagt mit dem Auto. Wenn ja, hatten Sie entweder viel Geduld, von vorneherein einen sicheren Parkplatz – oder erstmal die Nase voll.
Stuttgarts Lage im Talkessel ist für Autofahrer ein echtes Problem: Nur wenige Straßen führen hinunter – und die sind in den Stoßzeiten natürlich hoffnungslos verstopft. Ein Paradebeispiel für den mühsamen Weg in die Stuttgarter City ist die Neue Weinsteige. Genauso mustergültig liegt jedoch hier die Lösung oft näher als man denkt: und zwar in Form des Park+Ride-Parkhauses Albstraße. Die mit 750 Plätzen größte Park+Ride-Anlage der Region zeigt somit mindestens genauso repräsentativ, wie man die altbekannten Nadelöhre in Stuttgart elegant umgehen kann. Vor allem wenn man bedenkt, dass man durch das Umsteigen auf Bus & Bahn das Problem der Parkplatzsuche in Stuttgarts engen Gassen gleich mitlöst.
Egal ob man zum Shoppen in die Königstraße, zu einem Konzert in der Schleyerhalle oder zu einer anderen Großveranstaltung will – die schnellere und entspannte Alternative zum „selber durchs Schlamassel lenken“ ist in den allermeisten Fällen die Entscheidung, am Stadtrand das Steuer aus der Hand zu geben. Und gerade eine Abendveranstaltung, bei der es auch in unmittelbarer Umgebung hoch her geht (sei es die Disco, sei es der Cannstatter Wasen), lässt sich umso mehr genießen, wenn man weiß, dass das Auto sicher auf einem überwachten P+R-Parkplatz steht, den man bequem und ohne zusätzliche Kosten mit Bus & Bahn erreichen kann.




